Zeitschrift: Ich gestehe / Inhaltsangabe + Leseprobe

Zeitschrift - Ich gestehe

Wahre Schicksale zum Lesen und Mitfühlen!

Erhältlich ab dem 28. Mai 2019

Inhalt:

Fehler machen wir alle, die meisten sind harmlos und nicht weiter wichtig für unser Leben. Manche aber sind schwer- wiegend, verändern unser Schicksal und das unserer Freunde, Partner oder der Familie. In dieser Zeitschrift kommen Frauen und Männer zu Wort, die große Schuld auf sich geladen haben. Eine Schuld, die sie durch ihr Geständnis und eine Warnung an uns, nicht den gleichen Fehler zu begehen, abzutragen hoffen.

Leseprobe:

Mein Mann musste beruflich zu einer Tagung. Dort war auch seine attraktive Kollegin Lisa. Sie verbrachten eine gemeinsame Nacht miteinander. Leider blieb das nicht ohne Folgen. Lisa wurde schwanger, während ich kinderlos war. Ich verstand plötzlich, was es bedeutete, wenn einem das Herz brach.
Ich hatte liebevoll den Frühstückstisch gedeckt, mit all den leckeren Dingen, die mein Mann Ben so liebte. Er war einige Tage beruflich auf einer Tagung, und ich hatte mich sehr auf seine Rückkehr gefreut. Ohne ihn war ich irgendwie nur ein halber Mensch. So sehr fühlte ich mich mit Ben verbunden. Er war ganz klar die Liebe meines Lebens. Ich dachte, dass er das umgekehrt genauso sah. Nie hätte ich geglaubt, dass er mir jemals so wehtun würde ...
Wir saßen schon eine Weile zusammen, aber mein Mann rührte das Frühstück überhaupt nicht an. Als ich ihn fragte, ob ihn etwas bedrückte, rückte er mit der Sprache heraus. »Rebecca, ich muss dir etwas beichten.« Seine Augen sahen mich voller Schmerz an. Mir wurde plötzlich ganz heiß. War er etwa seinen Job in der Kanzlei los? Aber das würden wir doch gemeinsam schaffen!
In den nächsten Sekunden stürmten alle möglichen Gedanken auf mich ein. Alles Mögliche stellte ich mir vor, nur mit seinen nachfolgenden Worten hätte ich nie gerechnet. Sätze, die mein Leben veränderten. Womit ich in meinen schlimmsten Träumen nie gerechnet hätte ...
Er erzählte mir kleinlaut, dass er mit den anderen Kollegen auf der Tagung zuviel getrunken hatte, was sonst auch überhaupt nicht seine Art war. Da ist es dann passiert. Er hatte mit seiner Mitarbeiterin die Nacht gemeinsam verbracht. Lisa hieß seine Kollegin, ich kannte sie auch sehr gut. Sie ist bei uns schon oft zu Besuch gewesen. Wir beide waren uns von Anfang an sehr sympathisch. Bis zu diesem Morgen. Nach dem Geständnis von Ben kroch unsagbare Kälte in meinem Körper hoch. Ich fröstelte richtig. In diesem Moment brachte ich kein Wort heraus. Es war wie bei einer Schockstarre. Das Gesagte hatte ich zwar gehört, konnte es aber einfach nicht glauben. Irgendwann verließ ich mit steifen Gliedern unser Esszimmer. Das musste ich erst einmal verarbeiten. Nach dem Schock kamen dann nicht Wut und Empörung, sondern die Selbstzweifel in mir hoch.Wie hatte das nur geschehen können, was hatte er bei mir vermisst?

Eine ausführliche Leseprobe erhalten Sie unter:

https://www.book2look.com/book/9783740950118%20&biblettype=html5

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