NEU: Entdecken Sie unsere neue Arztromanserie Dr. Sonntag

Dr. Sonntag - Kein Halbgott in weiß

Unsere neue Arztserie, mit dem etwas anderem Chefarzt.

Titel:

Aller Anfang ist schwer von Peik Vollmer

Erhältlich ab dem 09. April 2019

Inhalt:

Professor Dr. Egidius Sonntag ist ein wahrlich ungewöhnlicher Chefarzt, überaus engagiert, aber auch mit kleinen menschlichen Fehlern behaftet. Sie machen diese schillernde Figur ganz besonders liebenswert, aber auch verletzlich. Manchmal muss man über ihn selbst den Kopf schütteln, wenn er etwa den 15. Hochzeitstag vergisst und seine an Brustkrebs erkrankte Ehefrau töricht vernachlässigt. Er tut dies nicht aus Lieblosigkeit, aber er ist auch nicht vollkommen.

Dr. Sonntag ist der Arzt, der in den Wirren des Lebens versucht irgendwie den Überblick zu behalten – entwaffnend realistisch geschildert, aber nicht vollkommen.

 Diese spannende Arztserie überschreitet alles bisher Dagewesene.

Eine Romanserie, die süchtig macht nach mehr!

Vorwort vom Autor:

Ich möchte Ihnen, verehrte Leserin, geschätzter Leser, eine Geschichte erzählen. Das heißt, einige Geschichten, denen der Ort der Handlung gemeinsam ist. Und wie das in kleinen Orten mit kleinen Kliniken so üblich ist, sind die handelnden Personen miteinander verwoben. Als Freunde und Bekannte. Durch Verwandtschaft. Als – wie sagt man heute? – Dienstleister und Kunde, in diesem Fall wohl eher Arzt und Patient. Über ein Angestelltenverhältnis. Als heimlich oder offensichtlich Verliebte. Vielleicht auch als Feinde. Ehrlich? Ich glaube nicht, dass der Roman, den Sie hier in Händen halten, ausreichen wird, um alle Geschichten bis zum Schluss zu erzählen. Aber dann schreibe ich halt einen zweiten.

Leseprobe:

»Aber Frau Chefarzt!« Der Landwirt sah sie fast enttäuscht an. »Mia san hier zwar auf dem Land, und ich bin nur a Bauer, aber i woaß doch, was sich gehört! Ehre, wem Ehre gebührt!«
Corinna lächelte. Gern hätte sie ihm erzählt, dass sie, als sie Egidius kennenlernte, Krankenschwester war und ihr ein Titel gar nicht zustand. Sie war eine selbstbewusste, schöne Frau, sehr bodenständig und ohne Dünkel. Von wegen, Krankenschwestern versuchten immer, sich einen Arzt zu ›angeln‹! Im Gegenteil. Egidius hatte sie umworben, ihr Komplimente gemacht. Ihre Arbeit bei der Chefvisite lobend erwähnt. Sie anderen Schwestern vorgezogen. Mein Gott, war ihr das peinlich gewesen!
»Glauben Sie mir, Herr –?«
»Erlacher ist meine Name, habe d'Ehre! Erlacher!«
»Herr Erlacher, also – ich bin sehr dankbar für Ihre Freundlichkeit, aber wenn Sie ›Frau Sonntag‹ zu mir sagten, fände ich das wirklich nett!«
Sie lächelte ihn strahlend an.
Er schmolz dahin. »Wenn Sie auf Kohlrabi bestehen, Frau Sonntag, aber nehmen Sie lieber den Blumenkohl. Ganz frisch! Und schneeweiß! Wirklich! Ist besser als der Kohlrabi! Corinna dankte, zahlte und verabschiedete sich mit einem zuversichtlichen: »Bis zum nächsten Mal!«
Bauer Erlacher sah ihr versonnen nach. »Vergelt’s Gott, Frau Chefarzt!«, rief er hinter der schlanken, dunkelblonden Frau her. Ein fesches Weib, das war sie!
Professor Sonntag drückte genervt die rote Taste seines Mobiltelefons. Früher hätte man einen Hörer auf die Gabel werfen können, dachte er. Schade, dass diese Zeiten vorbei sind. Irgendwie war das befreiender als der Druck mit dem Finger. Archaischer. Man warf den Anrufer von sich weg, im wahrsten Sinne des Wortes. Genau das hätte er auch gern mit Herrn Somnitz getan, dem klebrigen Verwaltungsleiter. Was, bitte, hatte er mit der Bettenbelegung der Gynäkologischen Abteilung zu tun? Sollte er sich etwa mit einem Lasso auf die Straße stellen und Patientinnen einfangen? Warum hatte er bloß zugestimmt, neben der Chefarzt-Position gleichzeitig die des Ärztlichen Direktors zu bekleiden?
Sein Kollege, Chefarzt Ross, stand im Verdacht, einen Kunstfehler begangen zu haben. Jedenfalls wurde dies von seinem Oberarzt Kühne so dargestellt. Hinter vorgehaltener Hand zwar und im Flüsterton, aber wiederholt, und jedem gegenüber, der für den Tratsch und Klatsch, wie er nun mal in einer Klinik entstand, offen war. Er hätte ein Karzinom übersehen, hieß es, was dem Ruf der Abteilung nicht gut getan hätte. Seine eigene Station, die Chirurgie, brummte, seit er sie kürzlich übernommen hatte.
»Herein! Schüchtern öffnete sich die Tür auf seine missgelaunte Einladung hin, und der erste Oberarzt, Dr. Ferdinand Niedermaier, stand vor ihm. »Wenn’s jetzt nicht passt, kann ich auch später …«

Eine ausführliche Leseprobe erhalten Sie unter:

https://www.book2look.com/book/9783740947781&biblettype=html5

 

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