Meine Wahrheit Nr. 2/2019 - inkl. Leseprobe

Meine Wahrheit 02/2019

Endlich auch als E-Book!

Erhältlich ab dem 15. Januar 2019!!

Hier sind die dramatischen Geschichten aus dem wahren Leben, authentisch und voller Emotionen!
Jede Menge ergreifende Schicksale und aufregende Bekenntnisse – aktuell, ehrlich und persönlich.
Jetzt wird endlich mal deutlich Klartext geredet!

Inhalt:

Geschichte 1: Er wollte nur mein Geld
Geschichte 2: Meine Freundin sagt nicht die Wahrheit
Geschichte 3: Hilfe, ich muss zurück ins Hotel Mama
Geschichte 4: Meine Mutter konnte mich nicht lieben
Geschichte 5: Seine Freundin war mir nicht gut genu
Geschichte 6: Der Traum rettete mein Baby
Geschichte 7: Sie hat mir meinen Mann ausgespannt
Geschichte 8: Ich konnte meinen Job einfach nicht mehr ertragen
Geschichte 9: Meine Tochter mag ihren Stiefvater lieber als mich
Geschichte 10: Wie konnte etwas Geld meinen Mann nur so verändern?
Geschichte 11: Wie konnte ich mich mit dem Freund meiner Tochter einlassen?
Geschichte 12: Die Krankheit meiner Mutter zerstörte meine Ehe und machte mich arbeitslos

Leseprobe Geschichte Nr. 1:

Verratene Liebe
Caroline D. (39):
»Er wollte nur mein Geld.«


Bevor ich meinen sexy Fitnesstrainer Jan kennenlernte, war ich lange Zeit sehr einsam gewesen. So hatte der gewiefte Betrüger leichtes Spiel, mich mit schönen Worten um den Finger zu wickeln und mir die große Liebe vorzuspielen. Trotz der eindringlichen Warnung meiner besten Freundin Konstanze gab ich mich dem Mann, der mein Sohn sein konnte, willenlos hin. Als er sich nach wenigen Wochen eines Morgens heimlich aus dem Staub machte, kam das böse Erwachen. Jan hatte mich um zwanzigtausend Euro geprellt.
Du bist die schönste Frau, die ich je kennengelernt habe.« Welches weibliche Wesen hört so ein Kompliment nicht gern? Als mein zwanzigjähriger Personaltrainer Jan mir diese Schmeichelei nach unserem gemeinsamen Workout zuflüsterte, hielt ich sie zunächst für genau das, was sie war. Eine billige Anmache.
Lediglich den Grund dafür erkannte ich nicht. Dabei lag dieser auf der Hand. Ich war eine überaus erfolgreiche Geschäftsfrau, die mit Naturkosmetikartikeln das ganz große Geld gemacht hatte und in einer recht feudalen Villa am Stadtrand lebte. Ja, ich hatte mich gut gehalten, achtete auf meinen Körper, auf gesunde Ernährung und lebte auch nicht im Gestern.
Ich möchte auch nicht ausschließen, dass ein Zwanzigjähriger sich in eine ältere Frau verlieben kann. Aber es ist dann doch eher die Ausnahme, und als reiche Frau sollte man eben auch ein bisschen Vorsicht walten lassen. Sollte! Aber ich war einsam. Meine letzte Beziehung war über zehn Jahre her und an meiner vielen Arbeit gescheitert. Ich sehnte mich so sehr nach einer zärtlichen Umarmung, einem leidenschaftlichen Kuss, dass ich für Jan leichte Beute war.
»Das sagst du wahrscheinlich all deinen Klientinnen«, wischte ich das Kompliment meines Fitnesstrainers beiseite.
»Nein«, antwortete Jan mit ernstem Gesicht. »Ich gebe zu, ich stand schon als Fünfzehnjähriger mehr auf reife Frauen. Aber du bist etwas Besonderes.«
»Hör jetzt auf«, lachte ich verlegen. »Ich bezahle dich auch ohne Schmeicheleien.«
»Warum glaubst du mir nicht?«, insistierte Jan. »Ich finde, du bist eine faszinierende Frau. Dein Geist ist total wach und jung, du siehst immer noch absolut top und sexy aus. Und trotzdem strahlst du diese Reife und Würde einer Frau in den mittleren Jahren aus.«
Jans frontaler Charmeangriff riss mich in Windeseile um.
»Vielen Dank, Jan«, antwortete ich geschmeichelt. »Das war wahrscheinlich das schönste Kompliment, das ich jemals bekommen habe.«
»Es ist nichts als die Wahrheit.« Jan kam näher und umfasste meine Hüfte. »Ich glaube…«
Verunsichert machte ich mich von Jan los.
»Ich glaube, das geht jetzt etwas zu weit«, sagte ich energisch und schob ihn freundlich von mir weg.
»Entschuldige bitte«, ging Jan ein Stück auf Distanz. »Es ist nur…« Begehrlich sah er mich mit seinen stahlblauen Augen an. »Ich habe mich in dich verliebt, und ich sehne mich so nach dir. Nach dir und deinem Körper.«
*
Überfordert starrte ich Jan an. Was sollte ich darauf sagen? Seit drei Monaten kam Jan jeden Dienstag und Donnerstag zu mir nach Hause, um als mein Personaltrainer mit mir in meinem Fitnessraum zu trainieren.

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